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10.01.2012

EU fördert erneut Neutronenforschung am FRM II

Bereits zum zweiten Mal erhält die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz Fördergelder aus dem 7. EU-Rahmenprogramm.

Neutronenschulen Neutronenschulen Auch Neutronenschulen für Studenten wie hier der Neutron Lab Course des JCNS werden mit Hilfe des EU-Projekts gefördert. (Foto: Wenzel Schuermann)

Auch Neutronenschulen für Studenten wie hier der Neutron Lab Course des JCNS werden mit Hilfe des EU-Projekts gefördert. (Foto: Wenzel Schuermann)

So wird der Zugang europäischer Gastwissenschaftler zum FRM II unterstützt. Darüber hinaus werden Methoden der Neutronenforschung und Instrumentkomponenten weiter entwickelt.
„Der Förderbetrag ist um fast ein Drittel auf 2,9 Millionen Euro gestiegen und reflektiert unser wachsendes Engagement auf europäischer Ebene“, sagt Dr. Jürgen Neuhaus, stellvertretender Wissenschaftlicher Direktor des FRM II und Koordinator des NMI3-Projekts an der TUM. Gemeinsam mit den deutschen Partnern, den Helmholtzzentren in Jülich und Geesthacht, wird der Zugang zu Experimenten am FRM II ab 1. Februar für weitere vier Jahre im Rahmen des EU-Forschungskonsortiums Integrated Infrastructure Initiative for Neutron Scattering and Muon Spectroscopy für Europäische Forschergruppen gewährleistet. Etwa die Hälfte des Budgets finanziert 462 Messtage für europäische Forscher.
Ein Viertel der eingeworbenen Mittel ist für technische und methodische Entwicklungsprojekte eingeplant. So beteiligen sich Forscher an der TUM-Neutronenquelle an der Weiterentwicklung von bildgebenden Verfahren. Wegen der besonderen Eigenschaften der Neutronenstrahlen sollen am FRM II zukünftig magnetische Strukturen innerhalb von Festkörpern 3-dimensional erfasst werden. In einem weiteren Teilprojekt wird eine Resonanz-Spin-Echo-Methode für die neue Spallationsneutronenquelle in Lund, Schweden, entwickelt. Um die wertvolle Neutronenstreuung zukünftig noch besser ausnutzen zu können, werden im Rahmen der neuen Förderperiode schnelle Probenwechsler für Experimente bei tiefen Temperaturen zur automatisierten Datenaufnahme entwickelt. Zudem beteiligen sich die Wissenschaftler in Garching an der Entwicklung neuartiger Detektoren, die das knapp gewordene Zählgas Helium-3 ersetzen sollen.

Das Gesamtbudget des NMI3 Projekts, an dem insgesamt 18 Partner aus zwölf europäischen Ländern beteiligt sind, beläuft sich auf 13,35 Millionen Euro. Das Projekt beinhaltet auch eine Reihe von Networking-Initiativen, die am FRM II koordiniert werden. So ist die gesamte Öffentlichkeitsarbeit an der Forschungs-Neutronenquelle beheimatet. Auch der Aspekt der Lehre, ein besonderes Anliegen der TUM, wird im Rahmen vom NMI3 in enger Kooperation mit der Universität in Kopenhagen, Dänemark, und dem Institut Laue-Langevin in Grenoble, Frankreich, vorangetrieben. Unterstützt durch die Fördermittel wird eine e-learning Plattform für Neutronenstreuung entwickelt.

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