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22.09.2011

Neuer Kryomagnet für Experimente an JCNS-Instrumenten

Der Abnahmetest war erfolgreich: Für die vom Jülich Centre for Neutron Science (JCNS) am FRM II betriebenen Instrumente stellt die Probenumgebung in Zukunft einen extraschmalen vertikalen 5 Tesla-Magneten zur Verfügung. Nach einer Testphase ist der Routineeinsatz für das Frühjahr 2012 geplant.

Kryomagnet/Harald Schneider Kryomagnet/Harald Schneider Harald Schneider, Leiter der JCNS-Probenumgebung, bei der Streufeldvermessung des Kryomagneten während des Abnahmetests.
Harald Schneider, Leiter der JCNS-Probenumgebung, bei der Streufeldvermessung des Kryomagneten während des Abnahmetests.

Kryomagneten werden in der Grundlagenforschung über das Wesen des Magnetismus eingesetzt und helfen bei der Untersuchung magnetischer Effekte fester Materie, beispielsweise bei Materialien der IT- und Nanotechnologie.

Der supraleitende Kryomagnet des JCNS ist asymmetrisch und damit auch für Messungen im Rahmen der Nutzung von polarisierten Neutronen, Polarisationsanalyse, einsetzbar. Besonderes Merkmal ist die aktive Streufeld-Abschirmung nach außen. Direkt im Zentrum beträgt das Magnetfeld 5 Tesla, also etwa 50 000 Gauss. Bereits einen Meter entfernt vom Zentrum weist es nur noch 1 Gauss auf und entspricht damit dem durchschnittlichen Erdmagnetfeld. So kann gewährleistet werden, dass Nachbarinstrumente bei ihren Messungen weder beeinflusst noch behindert werden.

Die technischen Daten auf einen Blick:

Maximales Feld: 5 Tesla

Vertikale Öffnung, Nutzbare Probengröße: 30 mm

Vertikaler Öffnungswinkel: ± 5°

Horizontaler Streuwinkel: 330 °

Temperaturen, ohne Einsatz: 1.6-330 Kelvin

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