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MLZ

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20.08.2018

Die Olympischen Spiele der Neutronen und Photonen

Olympic Games Toulouse Olympic Games Toulouse Wer baut das stabilste Atommodell? © FRM II / TUM

Wer baut das stabilste Atommodell? © FRM II / TUM



Was haben Marshmallows, Spaghetti und Lego gemeinsam? Sie erklären spannende Methoden und Prinzipien der Neutronenwissenschaft. Mehr als 4600 Besucher konnten sich davon im „Dorf der Wissenschaft“ in Toulouse im Juli 2018 überzeugen.

Während des Science in the City Festivals in Toulouse hatten junge und ältere Innovations- und Forschungsbegeisterte die Möglichkeit die großen wissenschaftlichen Errungenschaften unserer Zeit zu entdecken. Das Festival fand als parallele Veranstaltung zum EuroScience Open Forum (ESOF) vom 9. bis 14. Juli 2018 in Toulouse statt und bot über 150 kostenfreie Events für die Öffentlichkeit.

Ein wichtiger Anlaufpunkt für die Besucher des Festivals war das „Dorf der Wissenschaft“ auf dem Rathausplatz der Stadt, wo sich internationale Forschungsinstitute präsentierten und ihre laufenden Projekte vorstellten. Unter diesen Ausstellern befand sich auch der von der RICE Working Group organisierte Stand der „Olympischen Spiele der Neutronen und Photonen“, ein Gemeinschaftsprojekt des MLZ, the Square Kilometre Array SKA, MAX IV laboratory, Helmholtz-Zentrum Berlin, CERIC-ERIC, EUROfusion, Elettra Synchrotone und des EU Projekts SINE2020. Unter den 4600 interessierten Besuchern, die die Chance nutzten die Stände der Forschungsinstitute zu besuchen, befand sich auch Frankreichs Wissenschaftsministerin Frédérique Vidal.

Stand des MLZ in Toulouse Stand des MLZ in Toulouse Bei der Neutronenwurfwand konnten die Kinder in Toulouse ihre Fähigkeiten als Neutronenforscher unter Beweis stellen. © FRM II / TUM

Bei der Neutronenwurfwand konnten die Kinder in Toulouse ihre Fähigkeiten als Neutronenforscher unter Beweis stellen. © FRM II / TUM



Bei den “Olympischen Spielen” konnten Besucher jeden Alters wissenschaftliche Methoden und Forschungsprojekte auf eine spannende und spielerische Art und Weise kennen lernen: Im ersten Schritt entschieden sie sich für eine reale Forschungsfrage aus einem der Bereiche Energie, Umwelt, Kulturerbe, Astronomie, Gesundheit oder Materialwissenschaft. Abhängig von der gewählten Fragestellung wurden die Besucher zu verschiedenen Stationen geführt, wo sie ihre wissenschaftlichen und kreativen Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten. Am Ende erhielten die erfolgreichen Forscher ein persönliches „Wissenschaftlerdiplom“ und eine Goldmedaille.

Die unterschiedlichen Aktivitäten brachten besonders die Augen der Kinder zum Leuchten: Sie bauten Atommodelle mit Marshmallows und Spaghetti nach oder stellten ihre Fähigkeiten als Betriebsingenieure eines Tokamak Fusionsreaktors bei einem Videospiel unter Beweis. Das dynamische Legomodell eines Neutronen- Dreiachsenspektrometers und Flugzeitspektrometers des FRM II beeindruckte sowohl Eltern als auch Kinder, während sich die Jüngsten an der Neutronen-Wurfwand des MLZ austobten. Experimente mit Solarenergie, Regenbogenlicht und eine neuartige innovative Methode der Papierkonservierung faszinierten die Besucher. Zum Schluss wurden am Fotostand noch viele Bilder geschossen, um die Kinder und Familien an ihren Tag als Wissenschaftler zu erinnern.

Weitere Informationen:
Das erfolgreiche Gemeinschaftsprojekt wurde von der Working Group on Research Infrastructures Communications and Engagement (RICE) organisiert. Diese zählt aktuell 33 Mitglieder von 27 verschiedenen Europäischen Forschungsinstituten. Finanzielle Unterstützung kam von der ERF-AISBL, der Vereinigung Europäischer Forschungseinrichtungen. Das allgemeine Ziel der Working Group liegt darin, die öffentliche Wahrnehmung großer Forschungseinrichtungen und -infrastrukturen zu fördern. Das Science in the City Festival in Toulouse mit den „Olympischen Spielen der Neutronen und Photonen“ markierte einen wichtigen Schritt auf diesem Weg.

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